Kostenlose Schufa-Auskunft?

Die „Schufa“ (Abk. fĂŒr: „Schutzgemeinschaft fĂŒr allgemeine Kreditsicherung“) ist eine in Wiesbaden ansĂ€ssige Auskunftei, die Daten zu persönlichen wirtschaftlichen VerhĂ€ltnissen ermittelt und speichert. Jeder bekommt dort Auskunft ĂŒber die zu ihm gespeicherten Daten und kann ermitteln ob z.B. Negativ-EintrĂ€ge in der Schufa vorliegen. Kostenpflichtige Schufa-Auskunft Diese AuskĂŒnfte lĂ€sst sich die Schufa am liebsten bezahlen, so gibt es mehrere kostenpflichtige Modelle (Stand heute: „SCHUFA-BonitĂ€tsAuskunft“, „meineSCHUFA kompakt“, „meineSCHUFA plus“ und „meineSCHUFA premium“). Das erstere ist ein Ausdruck, den Sie per Post bekommen und z.B. Ihrem Vermieter weiterreichen können. Die anderen drei sind jeweils eine Online-Schufa-Auskunft mit unterschiedlichem Leistungsspektrum, die monatlich zu bezahlen sind. Kostenlose Schufa-Auskunft Doch es gibt auch eine kostenlose Schufa-Auskunft: … weiter lesen …

Abmahnung IGD Interessensgemeinschaft Datenschutz e.V.

Abmahnung im Datenschutzrecht: Die IGD Interessensgemeinschaft Datenschutz e.V., die erst am 06. MĂ€rz 2019 ins Vereinsregister Potsdam eingetragen wurde und in Ludwigsfelde Ihren Sitz hat, mahnt bereits nach wenigen Tagen Ihrer Existenz wegen DatenschutzverstĂ¶ĂŸen ab. Abgemahnt werden Websitenbetreiber, die ein Kontaktformular bereitstellen und dies nicht per SSL-VerschlĂŒsselung gesichert ist. Der Vorwurf ist: Die fehlende VerschlĂŒsselung entsprĂ€che nicht dem nach Stand der Technik erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen an ein Kontaktformular. Gefordert werden Ersatz der Kosten sowie die Abgabe einer strafbewehrten UnterlassungserklĂ€rung. Fraglich ist hier jedoch schon die Berechtigung des Vereins, ĂŒberhaupt rechtsgĂŒltig Abmahnungen verschicken zu dĂŒrfen. Der Verein könnte als Verband im Sinne des § 8 Abs. 3 Nr. 2 … weiter lesen …

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ab 25.05.2018 umzusetzen

In wenigen Stunden ist es soweit. Die Datenschutzgrundverordnung muss zum 25.05.2018 umgesetzt sein. Diese gilt fĂŒr alle nicht-privaten Verarbeiter von Daten. Welche Pflichten genau fĂŒr welches Unternehmen oder auch z.B. Kleingewerbetreibende, Blogbetreiber oder Vereine gelten, kommt auf den Einzelfall an. Einige Beispiele, die je nach Unternehmen umgesetzt oder angepasst werden mĂŒssen oder sollen, sind: DatenschutzerklĂ€rung auf Homepage Verarbeitungsverzeichnis zu den verarbeiteten persönlichen Daten im Unternehmen inklusive „Technischer und Organisatorischer Maßnahmen“ (kurz TOM) und gegebenenfalls Erstellung eines Sicherheitskonzeptes Abschluss von Auftragsverarbeitungs-VertrĂ€gen (frĂŒher Auftragsdatenverarbeitungs-VertrĂ€gen, kurz ADV-VertrĂ€ge) Bestellung eines internen oder externen Datenschutzbeauftragten Erstellung einer Datenschutz-FolgenabschĂ€tzung Meldung von VerstĂ¶ĂŸen an die Aufsichtsbehörde GrundsĂ€tzlich ist davon auszugehen, dass ein Unternehmer, der eine Webseite betreibt … weiter lesen …

Unberechtigtes Drohen mit der „Schufa“ verpflichtet zum Schadenersatz

Gelegentlich greifen GlĂ€ubiger zu ausgefallenen Mitteln, um ihre Forderungen durchzusetzen, wie etwa in einem Fall vor dem OLG Celle (Urteil vom 19. Dezember 2013, Az. 13 U 64/13). In diesem Fall hatte ein Inkassounternehmen einem sĂ€umigen Schuldner mit einer DatenĂŒbermittlung an die Schufa (SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden) mit Sitz in Wiesbaden gedroht, sofern nicht zeitnah eine Zahlung auf die „letzte“ Mahnung erfolge. Zugleich wurde vom Inkassounternehmen darauf hingewiesen, dass eine Schufa-Meldung zu einer Verschlechterung der BonitĂ€t fĂŒhren wird. Problematisch war allerdings, dass die Forderung zwischen den Parteien nicht unstreitig war. Voraussetzungen fĂŒr eine DatenĂŒbermittlung an eine Auskunftei ist nach dem Bundesdatenschutzgesetz nĂ€mlich unter anderem, dass die Forderung … weiter lesen …